So macht man Horror: The Haunting of Hill House

Haunting

Hallo zusammen! 🙂

Das neue Jahr startet auf meinem Blog gruselig, zumindest was den Inhalt dieses Beitrags betrifft 😉 Kurz vor Weihnachten habe ich die derzeit gehypte Horroserie The Haunting of Hill House (z.D.: Spuk im Hill House) auf Netflix angesehen. Es ist bereits die dritte Verfilmung des gleichnamigen Romans von Shirley Jackson (übrigens der selbe Vorname wie von einem der Charaktere) und die erste Spukhausgeschichte, die ich in Serienform gesehen habe. Wenn ihr wissen wollt, wie es mir gefallen habt, dann bleibt einfach dran! 🙂
Worum es geht

Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen und folgenweise aus der Perspektive einer der Hauptfiguren, erzählt. Alles dreht sich um das alte Hill House, in das Hough und Olivia Crain in den 80ern mit ihren Kindern Steven, Shirley, Theodora und den Zwillingen Nell und Luke einziehen. Dort ereigneten sich merkwürdige Vorkommnisse, die den Tod der Mutter zur Folge haben und sich bis in die Gegenwart auf das Leben der Kinder und des Vaters auswirken.

Meine Meinung

Die Serie lässt sich anfangs oft viel Zeit bei der Figurenzeichnung und dem Aufbau der Geschichte. Und wer auf viele jump-scares hofft, wird eher enttäuscht. Dennoch ist The Haunting of Hill House das Beste, was ich seit Langem horrormäßig gesehen habe.

Der Gruselfaktor kam hauptsächlich durch die Atmosphäre auf. Ohne, dass wirklich gruseliges passiert, fürchtet man sich durchwegs, ist die ganze Zeit angespannt. Auch die Geister lassen einen eher durch ihre düster-böse Aura als durch ihre Taten erschaudern.

Besonders gepackt hat mich die Serie ab Folge fünf, als man sieht, wie Nell stirbt. Das war zum einen filmtechnisch richtig gut gemacht, zum anderen erzählerisch einfach total faszinierend. Ich musste danach die ganze Zeit überlegen, wo ich dieses Spiel mit Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit schon mal gesehen habe. Dann ist mir endlich eingefallen, dass ich dadurch an Hodors Tod in GoT erinnert wurde. Auch da hat ein Ereignis der Zukunft die Vergangenheit beeinflusst/geprägt.

Auch so Elemente wie Theos Fähigkeit, die Gefühle anderer durch Berührung zu spüren, fand ich super interessant. Das verlieh der Geschichte auch nochmal einen anderen Twist.

In einem Podcast zu der Serie wurde sich darüber beschwert, dass keine der Figuren (außer Nell) sympathisch sei und man sich mit niemandem identifzieren konnte. Meines Erachtens war das aber ganz plausibel, dass alle Charaktere in irgendeiner Weise negative Verhaltensweisen aufweisen, weil sie eben durch die Erlebnisse ihrer Kindheit geprägt wurden. Außerdem machte das angespannte Verhältnis zwischen den Familienmitgliedern meiner Meinung nach die Geschichte erst richtig interessant und so Momente wie die Plansequenz in Folge sechs besonders spannend.

Was die Story betrifft, kann ich wirklich nicht viel bemängeln – außer das Ende. Das wird glaube ich generell in den Reviews am kritischsten gesehen. Mich haben daran zwei Dinge gestört: Zum einen war mir das stellenweise wirklich zu verwirrend, etwa diese Träume/Zukunftsaussichten von Steven und Co. in dem Raum mit der roten Tür. Da bin ich nicht mehr richtig mitgekommen, was das nun wieder zu bedeuten hat (Da war ich ein bisschen so verloren wie am Ende von Lost :D). Zum anderen war mir der Schluss dann viel zu weichgespült. Plötzlich ist der ganze Spuk verflogen und alle können ein großartiges Leben führen? Auch da hat es mich irgendwie verloren. Normalerweise wird doch bei solchen Geschichten irgendwas gemacht, um die Dämonen auszutreiben oder so. Und hier geben dann die Geister einfach Ruhe?? Das war wirklich schade, denn mit dem Schluss steht und fällt ja häufig eine gute Geschichte.

Dennoch möchte ich meine Sicht auf die Serie davon nicht komplett blenden lassen.

Fazit

The Haunting of Hill House hat über weite Strecken eine überasschende, intelligent erzählte Story, die Serie erzeugt eine Atmosphäre, sodass man sich auch ohne viele jump-scares durchwegs gruselt, und sie ist filmtechnisch auf höchstem Niveau. Damit lässt sie viele Horrorfilme alt aussehen und ist für mich das Beste was ich seit Langem aus der Sparte gesehen habe.

8,5 von 10 Popcorntüten!

Hat jemand von euch die vieldiskutierte Serie gesehen? Hat sie euch auch überzeugt oder ist sie not worth the hype? Schreibt’s mir doch in den Kommentaren! 🙂

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Review: The Walking Dead – Staffel 6

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Hallo zusammen! 🙂

Ja, einige fragen sich jetzt wahrscheinlich, ob ich mich verschrieben habe, schließe ist ja die siebte Staffel TWD momentan der heiße scheiß und tausende Spoiler-Posts gingen vor einigen Wochen dazu noch durchs Netz. Aber nein, ich bin mal wieder der späte Vogel ^^ Ich habe erst durch den Trubel um Staffel 7 mitgekriegt, dass ich die sechste noch nicht mal kenne. In der Regel habe ich TWD in der TV-Ausstrahlung gesehen, weil ich eher selten illegal schaue und Amazon immer erst nach der TV-Ausstrahlung die Staffeln ins Programm nimmt. Als mir also bei Prime groß TWD angeboten wurde, dachte ich, die Staffel hätte ich schon längst bei RTL II gesehen. Irgendwann überkamen mich dann doch Zweifel, und siehe da, schon nach ein paar Minuten war mir klar, dass ich da einiges verpasst habe.

Wenn ihr wissen wollt, wie mir die Staffel gefallen hat, dann lest weiter (Spoiler!!!) 🙂

Zugegebenermaßen gehörte TWD seit Staffel 5 nicht mehr unbedingt zu meinen Serien-Favorites. Irgendwie war die Luft raus, dieses ewige weiter umherziehen und dann Alexandria, das bis auf ein paar Streitereien unter den Einwohnern nicht wirklich Spannung geboten hat.

Die sechste Staffel hat meine Einstellung zu der Sendung nochmal komplett gedreht. Meiner Meinung nach haben die Macher es geschafft, aus dieser öden Schleife auszubrechen und da wirklich wieder Spannung reinzubringen. Zum einen natürlich, weil das idyllische Alexandria nicht nur durch die Beißer bedroht wurde, sondern durch ne Menge anderer Gruppen. Dann bringt es auch dadurch nochmal neuen Schwung rein, dass die verschiedenen „Dörfer“ quasi eine Art Handel betreiben können und man somit irgendwie ein dauerhaftes Bestehen sichern kann. Ich fand es auch gut, dass an einigen Stellen, allen voran am Ende, die Dominanz der Rick-Gruppe gebrochen wurde, die ja scheinbar alles schafft.

Besonders gut war natürlich die Sache mit Glen. Ich war mir zu 100% sicher, dass er wirklich tot ist und dann auch ziemlich traurig darüber. Dass er dann wieder zurückkam, hat mein kleines harmoniesüchtiges Herz mächtig besänftigt 🙂

Etwas befremdlich finde ich die Sache zwischen Rick und Michonne. Da gehen sie jahrelang durch dick und dünn, sind wie Geschwister oder so, und kaum ist Ricks „Liebschaft“ um die Ecke, steht er plötzlich auf Michonne?! Also nicht nur Carl war darüber verwundert ^^ Mal sehen, wohin sich das entwickeln wird …

Nicht nur der Moment mit Glen, sondern auch die Szene, als sie mit Beißer-Blut und -Gedärmen beschmiert durch die „volle“ Stadt sind, war wirklich gut. Mal eben eine ganze Familie und somit noch einen Handlungsstrang ausgelöscht, Carl zum einäugigen Piraten gemacht, super 😀 Klingt jetzt etwas herzlos, aber sowas macht die Serie auch irgendwie aus.

Fazit:

Juhu, endlich wieder Action bei Rick und Co. Staffel sechs von The Walking Dead hat meine Leidenschaft für die Serie wieder voll entfacht. Etwas ernüchternd war nur der mega Cliffhanger am Schluss, aber ich warte natürlich geduldig, bis ich irgendwann auf legalen Wege weiterschauen kann.

Vielleicht auch ganz gut, dass ich jetzt mal ein bisschen TWD-Pause habe, denn wegen Binge-Watching hatte ich kaum Zeit für was anderes ^^

 

Wie hat euch die sechste Staffel von TWD gefallen? Seht ihr das ähnlich oder ganz anders? Schreibts‘ mir doch in den Kommentaren! 🙂

 

 

Don’t Breathe

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Hallo zusammen! 🙂

Eher widerwillig habe ich mich vor Kurzem darauf eingelassen, Don’t Breathe zu schauen. Ich wusste nicht genau worum es geht, aber da ich schon so viele miese Horrorfilme/Thriller gesehen habe, bin ich auch hier davon ausgegangen, dass es nicht wesentlich besser wird. Es war allerdings definitiv keine Fehlentscheidung, den Film zu sehen.

Worum es geht:

Die Einbrecher Alex, Rocky und Money stehlen bei ihren Aktionen nie mehr als 10 000 Dollar, um im Fall einer Festnahme keine hohen Strafen zu bekommen. Rocky, die eine kleine Tochter hat, möchte schon lange aus dem „Gewerbe“ aussteigen und sich absetzen. Deshalb wollen die drei bei einem letzten großen Coup ihre Regel brechen. Der Grund: Ein  Veteran lebt in einer sonst völlig leerstehenden Wohngegend allein in einem Haus. Dort soll er 100 000 Dollar lagern, die er als Entschädigung erhalten hat, weil seine kleine Tochter vor Jahren überfahren wurde und starb. Der Einbruch scheint besonders leicht, denn das Opfer ist alt und blind. Als die drei nachts einbrechen, ahnen sie nicht, dass der Mann auf keinen Fall kampflos sein Geld überlassen will.

Meine Meinung:

Don’t Breathe ist einer der besten, wenn nicht sogar der beste Film, den ich aus dem Genre dieses Jahr gesehen habe. Allein schon die Story ist mal was Originelles, denn normalerweise sieht man Einbrüche meist aus Sicht der Hausbesitzer, die sich dann gegen die Diebe wehren. Hier ist es genau andersrum: Die drei jungen Erwachsenen haben zwar Hausfriedensbruch begangen, aber der alte Mann, gespielt von Stephen Lang, ist einfach so skrupellos, dass man als Zuschauer sich auf die Seite der Einbrecher stellt.

Obwohl es vielleicht auf den ersten Blick komisch wirken mag, dass ein alter blinder Mann zur Bedrohung für drei junge Leute wird, schaffen es die Macher, dass diese Situation keinen Moment unlogisch wirkt. Es ist Nacht, ergo dunkel, der Mann schaltet den Strom ab und bringt damit die Eindringlinge in die selbe Situation wie sich selbst – nur dass er es seit Jahren gewohnt ist und seine anderen Sinne viel besser geschult sind. Da ist, wie der Titel schon verrät, jeder Atemzug zu laut.

Am besten war an Don’t Breathe die Unvorhersehbarkeit der Handlung. Dadurch war der Film einfach wahnsinnig spannend. Immer wenn man glaubte, sie hätten es endlich geschafft zu fliehen oder den Mann zu überlisten, wurde man eines besseren belehrt. Bis zum Ende war nicht klar, wie das ausgehen wird. Der Thriller war so unberechenbar wie der alte Mann selbst.

Schauspielerisch ist vor allem Stephen Lang hervorzuheben, der allein durch seine Erscheinung und Ausstrahlung ziemlich einschüchternd war. Für mich ist der Streifen kein Horrorfilm, da meiner Meinung nach bei Horror irgendwas Übernatürliches oder ähnliches die Bedrohung darstellen muss. Hier ist es einfach ein einsamer alter Mann, der seinen letzten Zufluchtsort ohne Rücksicht auf Verluste verteidigt. Allerdings wirkte Lang teilweise durch die Beleuchtung geisterhaft und  total unheimlich. Also ein Thriller aber für die Figuren der blanke Horror 😀 😉

Fazit:

Für alle, die mal wieder richtig Nervenkitzel erleben wollen, ist Don’t Breathe genau richtig. Der Film hat mich von Anfang an gefesselt und immer wieder überrascht. Ich hoffe auf mehr solcher Werke aus dem Genre.

9/10 Popcorntüten!

 

Hat jemand von euch Don’t Breathe gesehen? Wart ihr auch so begeistert oder fandet ihr es eher langweilig? Schreibt’s mir doch in den Kommentaren! 🙂

Netflix-Serien-Tipp: Scream

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Hallo zusammen! 🙂

Heute möchte ich euch die Serie „Scream“ empfehlen, die man auf Netflix sehen kann. Sie hat es komischerweise als eine der wenigen Formate des Anbieters geschafft, mich sofort zu fesseln. Ich hab eher begrenzten Zugriff auf den Streaming-Dienst, nur über fünf Ecken ab und an am Wochenende. Irgendwie kenne ich keine netten Menschen, die mir ihr Passwort überlassen 😀 Vielleicht sollte ich so langsam wirklich meinen Geiz überwinden ^^ Ich hab bei einigen der gehypten Eigenproduktionen reingeschaut, aber meist nur 1-2 Folgen. Eben nur Scream hat es geschafft, dass ich meine begrenzten Netflix-Zeit darauf verwende.

Worum es geht:

In der Kleinstadt Lakewood wird eine Highschoolschülerin tot aufgefunden. Der Killer nutzt eine Maske, die der Serienmörder Brandon James trug, der Jahre zuvor in der Stadt an Halloween mehrere Jugendliche tötete. Die Schülerin Emma wird von dem Täter kontaktiert, der ihr zeigen will, dass jeder in ihrem Leben sie belügt. Er erklärt ihr auch, dass das erste Opfer, ihre Freundin Nina, nur der Anfang war. Gemeinsam mit mehreren Klassenkameraden will sie herausfinden, wer hinter den grausamen Morden steckt.

Meine Meinung:

Ich muss zugeben, das klingt ziemlich nach Teenie-Serie, allein schon weil die Protagonisten in dem Alter sind. Das stört allerdings wenig, weil es wirklich spannend gemacht ist. Die Serie erinnert mich in gewisser Weise an Quantico, weil irgendwie klar ist, dass der Mörder aus dem Kreis der Teenager kommen muss. Der Zuschauer kennt ihn also schon, aber in anderer Rolle. Das finde ich recht spannend, denn genauso wie die Protagonisten beginnt man zu rätseln, wer dahinterstecken könnte.

Da es eine Horror-Serie ist, sollte ich auch auf die Schock-Effekte eingehen. Da finde ich auch, dass die Macher das ganz gut hinkriegen. Es ist nicht zu übertrieben, dass es irgendwie alles ins Lächerliche ziehen würde, aber in den entsprechenden Szenen bekommt man wirklich Panik.

Trotz der inhaltlichen Nähe zur namengebend Filmreihe Scream ist die Serie wirklich nochmal was eigenes, weil man zu den Hauptcharakteren als Zuschauer eine ganz andere Verbindung aufbaut als in den Filmen. Dadurch wird es meiner Meinung nach spannender als in der Vorlage. Interessanterweise stellen die Schüler in der Serie fest, dass ein Horrorformat mit Jugendlichen, die nacheinander getötet werden, besonders mitreißend wäre. Fand ich ganz lustig.

Fazit

Scream ist eine Serie, die meiner Meinung nach mehr Aufmerksamkeit verdient (Zumindest ich hab zuvor noch nie was davon gehört). Denn wenn sie zu Binge-Watching verleitet, dann läuft zumindest einiges richtig. Es ist zwar dem Horror-Genre zuzuordnen, aber ich finde es nicht zu extrem, also haben daran vielleicht auch eher schwächere Gemüter Spaß. Es lohnt sich auf alle Fälle mal reinzuschauen, denn mich hat die Serie schon ab den ersten Folgen gepackt.

Hat jemand von euch Scream gesehen? Könnt ihr euch meiner Meinung anschließen oder seht ihr das anders? Schreibt’s mir doch in den Kommentaren! 🙂

The Diabolical: Der schlechteste Horrorfilm aller Zeiten!

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Hallo zusammen! 🙂

Am Wochenende hab ich wirklich etwas ganz schreckliches gemacht … ich hab mir nach langer Film-Abstinenz The Diabolical angetan.

Ich könnte mich jetzt in langen Inhaltswiedergaben und Interpretationen über dieses Unwerk auslassen, aber eigentlich ist es ganz einfach.

Worum es geht:

Witwe wird mit ihren zwei Kindern von einem Geist heimgesucht.

Meine Meinung:

Einfach grottig!

 

Ok, vielleicht versuche ich das ganze doch etwas zu konkretisieren. Die Macher haben sich wohl gedacht, ein erfolgreicher Horrorfilm entsteht, wenn man alle (!!) Elemente aus anderen erfolgreichen Horrorfilmen darin einfließen lässt. The Diabolical ist definitiv der Beweis dafür, dass das nicht der richtige Weg ist. Es werden darin alle bekannten Schock- und Horrorelemente sinnlos aneinander gereiht. Dazu ist die Umsetzung eben dieser einfach nur super billig gemacht. Sind wir 2016 oder doch eher in den 60ern?! … wobei man das wahrscheinlich schon damals irgendwie besser hingekriegt hätte. Diese ganzen Elemente führen zu einer völlig undurchsichtigen Handlung, bei der ich schon früh ausgestiegen bin. Und bei der Schauspielleistung müssen wir erst gar nicht anfangen. Es war bei mir ein ständiges Schwanken zwischen Fremdschämen und Lachkrämpfen, weil es einfach nur so schrecklich schlecht war.

Viel schockierender als dieses filmische „Meisterwerk“ sind für mich aber die Kritiken im Internet. Ich hatte mit 1-2 Sternen gerechnet, aber beispielsweise bei IMDb wird der Film mit 4,7 gelistet, also gutes Mittelfeld … kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.

Einen Mitleidspunkt könnte ich dem Film geben, weil ich mich über die schlecht gemachten Effekte und die laienhafte Schauspielerdarbietung köstlich amüsiert habe … allerdings wollte ich einen Horrorfilm und keine Komödie sehen … In der Schule hätte man das wohl Themaverfehlung genannt!

Fazit:

siehe Überschrift. Auch mit großer Mühe kann ich diesem Streifen nichts Positives abgewinnen. Bleibt mir eigentlich nur noch, den Film für die Schrott Awards bei Filmschrott zu nominieren.

0/10 Popcorntüten!

Hat jemand von euch den The Diabolical gesehen? Fandet ihr ihn auch so schrecklich?

Schreibt’s mir doch in den Kommentaren! 🙂

 

Ouija – Spiel nicht mit dem Teufel (2014)

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Hallo zusammen! 🙂

Gestern habe ich mich seit langer Zeit mal wieder an einen Horrorfilm gewagt. Nach zahlreichen Filmen des Genres hatte ich eigentlich einen ziemlichen Horror-overkill, aber Ouija fand ich schon interessant, als es ins Kino kam. Und als ich den Film dann gestern so unschuldig im Regal stehen sah, konnte ich einfach nicht widerstehen! 😉

Wenn ihr wissen wollt, ob mir Ouija gefallen hat, dann lest einfach weiter! 🙂

Worum es geht:

Die Jugendliche Debbie findet auf dem Dachboden ihres Hauses ein altes „Ouija“-Brettspiel, durch dessen Hilfe man angeblich mit den Toten kommunizieren kann. Debbie spielt das Spiel nicht wie in ihrer Kindheit mit ihrer besten Freundin Elaine, sondern allein, und bricht damit die Spielregeln. Getrieben von einer unbezwingbaren Kraft, begeht Debbie Selbstmord. Elaine möchte dem Tod ihrer besten Freundin auf den Grund gehen und bittet ihre Schwester und drei weitere Freunde, zusammen das Ouija-Brett zu benutzen, um die verstorbene Debbie zu kontaktieren. Damit beschwören die Teenager eine Kette des Bösen herauf, das ihrer aller Leben bedroht.

Meine Meinung:

Ouija ist endlich mal wieder ein guter Horror-Streifen. Klasse Schock-Elemente, nicht so vorhersehbar wie in anderen Filmen. Besonders den Einstieg fand ich sehr gut gemacht, Debbies Selbstmord kam ziemlich überraschend. Auch den Einsatz der Musik fand ich in den Schock-Momenten bzw. zum Spannungsaufbau davor nicht zu übertrieben.

Und auch das Story-Telling hat mir gut gefallen. Besonders durch die Intrige der alten Frau in der Psychiatrie kam nochmal Spannung rein. Einige Abstriche geb ich bei den Schlusssequenzen. Vor allem Debbies Einsatz gegen Ende war ein wenig melodramatisch und doch zu kitschig. Vor allem weil sie bzw. ihr Geist vorher gar keine Rolle mehr gespielt haben. Bei dem offenen Ende bin ich etwas zweigespalten. Einerseits hat der Cliffhanger zum Schluss nochmal für Spannung gesorgt, andererseits find ich, dass man die Story auch in einem Film erzählen kann. Ich hab das Gefühl, dass die Macher so nur das Fenster für Teil zwei geöffnet haben, und wie ich eben gesehen habe, kommt dieses Jahr auch der zweite Teil raus. Ich find diesen Fortsetzungswahn gerade bei Horrorfilmen eher unnötig (obwohl ich mich riesig auf Conjuring 2 freue 🙂 ).

Die Schock-Effekte haben mir auch recht gut gefallen. Vor allem diese zugenähten Münder find ich ziemlich unheimlich. Wobei ich das kleine Geistermädchen gegen Schluss hin nach dem ersten Schock eher ein wenig komisch statt gruselig fand. Eben wie ein kleines Kind, das unbedingt spielen will. Trotzdem hab ich auch in dieser Hinsicht schon wesentlich schlechtere Streifen gesehen. Stellenweise hab ich mich auch über FSK 16 gewundert. Also es gab wirklich einige Momente, die ich ziemlich heftig fand. Und dann hab ich schon andere Filme mit FSK 18 gesehen, bei denen so gar nichts passiert ist. Muss man das verstehen? 😀 Naja vielleicht bin ich durch meine Horror-Abstinenz wieder eine Memme geworden 😀

Fazit:

Ouija ist überraschenderweise ein durchschnittlich guter Horrorfilm. Sicherlich mit einigen Abstrichen, aber zumindest für mich gab es einiges zum Gruseln. Es wundert mich, dass der Film in den Kritiken so negativ abgeschnitten hat. Klar es gibt wesentlich bessere, aber mindestens doppelt so viel schlechtere Horrorstreifen.

6 von 10 Popcorntüten!


Habt ihr Ouija gesehen? Und wie hat er euch gefallen? Einfach nur billiger Rotz oder gut gelungen?

Schreibts‘ mir doch in den Kommentaren! 🙂

 

 

 

Review – The Walking Dead Staffel 5

Hallo zusammen! 🙂

Wie angekündigt kommt hier eine kleine Review zur fünften Staffel von The Walking Dead. Viele haben die Staffel wahrscheinlich schon längst gesehen und fiebern bei der sechsten Staffel mit, aber vielleicht interessiert euch ja trotzdem, wie mir die Folgen gefallen haben. 🙂 Falls das hier jemand liest, der die Staffel doch noch nicht gesehen hat: Ich versuche nicht zu spoilern 😉

Kurz zum Inhalt:

Rick und Co. können sich dank der Hilfe von Carol aus Terminus befreien. Sie treffen im Wald auf Tyreese und Judith und machen sich daraufhin alle gemeinsam auf den Weg nach Washington. Unterwegs finden sie im Wald einen Pfarrer und können fürs erste in seiner Kirche unterkommen. Doch auch dort sind sie nicht sicher: Überlebende von Terminus suchen sie auf, um sich an Ihnen zu rächen. Derweil finden Carol und Darrell ein schon lange verloren-geglaubtes Gruppenmitglied wieder und versuchen mithilfe der anderen es zu retten. Carol gerät dabei allerdings selbst in Gefahr. Die Gruppe teilt sich nach einem Streit auf: Ein Teil möchte weiter nach Washington, der andere will Carol retten. Als Eugene endlich sein Geheimnis lüftet, scheint der Traum von einer sicheren Unterkunft geplatzt zu sein. Aber die Gruppe (inzwischen wieder vereint) kann sich nochmal aufraffen und wird von einem Fremden in eine scheinbar paradiesische Unterkunft eingeladen. Doch auch dort bahnen sich neue Probleme an…

Meine Meinung:

Also die ersten drei Folgen an Halloween fand ich wirklich gelungen. Die Szenen in Terminus waren richtig blutig und es gab keinen Mangel an wandelnden Toten. Was die Leute da in Terminus gemacht haben und mit welcher Skrupellosigkeit, war echt abartig. Gut, dass denen mal das Handwerk gelegt wurde 😉 Das Wiedertreffen mit Tyreese und vor allem Judith war herzzerreißend, zumindest hat es mir ein paar Tränchen in die Augen gezaubert 😉 Dass es halb zwei war, bis der ganze Spaß zu Ende war, hab ich gar nicht gemerkt, so elektrisiert war ich von den Folgen.

Also voller Erwartung auf Sonntagabend 23:20 Uhr hingefiebert und dann die große Enttäuschung: die ganze Folge 4 hat sich eigentlich nur um Beth und ihren Aufenthalt im Krankenhaus gedreht. Klar ist es interessant zu wissen, was aus ihr geworden ist und wie sie die ganze Zeit verblieben ist, aber die ganze Folge ohne Beißer … fand ich dann doch ein wenig langweilig. Da hätte ich mir gewünscht, dass man Sprünge macht zwischen der Erzählung über Beth und dem was bei der Gruppe weiter passiert. Zum Glück war nur diese Folge so eintönig und zumindest das Ende der Folge 4 war einigermaßen vielversprechend.

Die weiteren Folgen, bis es zum Zusammentreffen im Krankenhaus kommt, fand ich einigermaßen spannend. Von dem was dann dort passiert, war ich in dem Moment wirklich geschockt und musste kurz aufschreien. Das kam echt unerwartet. Neben dem Verlust kam natürlich noch die Ernüchterung wegen Eugene hinzu. Ich finde, dass die Hoffnungslosigkeit und Erschöpfung der gesamten Gruppe auf dem Weg nach Washington ziemlich gut zum Ausdruck gebracht wurde. Anstatt die ständig motivierten und kämpferischen Charaktere dann doch mal das Menschliche zu zeigen, wie es einem eben so geht nach den ganzen Eskapaden, den Verlusten und der Trauer, tagelang ohne Essen, ohne Trinkwasser und ohne erholsamen Schlaf, ständig in der Angst von Beißern angegriffen zu werden (oder noch viel schlimmer: von Menschen).

Im Umgang mit Aaron sieht man denk ich auch ganz gut, was die ganzen Umstände aus allen gemacht habe. Also Misstrauen wäre da ja noch Untertreibung. Aber wie Darrell (ich glaube es war er) so schön gesagt hat: „Man muss nicht vor den Beißern Angst haben, sondern von den Menschen“. Als die Gruppe nach einigen Hindernissen in Alexandria ankommt, hab ich mich dann doch im ersten Moment für sie gefreut, schließlich haben sie auf genau sowas in Washington gehofft, ein Zuhause, vor allem für Karl und Judith. Aber es ist natürlich von vorneherein klar, dass das nicht ihre letzte Station sein wird bzw. , dass dort auch nicht alles rosig ist. Sonst wär die Geschichte ja auch schon zu Ende erzählt. Zurück in der Zivilisation gibt es nämlich auch wieder Probleme aus der Zivilisation: Männer, die im Rausch ihre Familien misshandeln. Die Gruppe verändert sich zwar äußerlich, allen voran Carol und Rick, aber bei einigen kann sich das Innere nicht an die zivile Umgebung und Gemeinschaft mit Bürgermeisterin und Co. anpassen.

Vom Staffelfinale war ich dann ein wenig enttäuscht. Zumindest die Vorschau fürs Staffelfinale hat wesentlich mehr versprochen, wobei das ja meistens so ist. Die Dinge, die jetzt vermutlich in der sechsten Staffel passieren, hatte ich mir irgendwie noch fürs Staffelfinale vorgestellt bzw. gewünscht. Aber naja das hätte man auch gar nicht alles in die eine Folge mit rein packen können.

Fazit:

Insgesamt war die Staffel meiner Meinung nach gelungen und steht den anderen nicht in viel nach. Das einzige vielleicht, dass nicht so viel Gruppenmitglieder gestorben sind (kann man das wirklich negativ finden?^^ Naja…). Aber wenn man noch einige Staffeln produzieren will, können natürlich nicht alle Hauptpersonen schon vorher wegsterben. Bis auf die ersten und die letzte Folge war die Staffel nicht so blutrünstige wie andere, was man ganz gut an den Altersfreigaben sehen konnte, die RTL II ja immer so schön davor eingeblendet hat. Trotzdem hatte die Staffel das richtige Maß an Spannung, Nervenkitzel und natürlich Beißern! 🙂

Ich freu mich auf Staffel 6 und bin gespannt wie die Handlung mit Morgan und den Wölfen weiter geht.

Wie fandet ihr die 5. Staffel von The Walking Dead?

The Walking Dead Staffel 5 im Free TV!

Hallo zusammen!

Wahrscheinlich bin ich einer der letzten The Walking Dead – Fans, der das mitgekriegt hat, aber trotzdem hier die Info:

Die fünfte Staffel von The Walking Dead läuft ab Samstag exklusiv bei RTL II! 🙂

Hier die Termine im Überblick:


Samstag, 31. Oktober

23:00 Uhr „Folge 52 – Keine Zuflucht“

00:00 Uhr „Folge 53 – Gabriel“

01:00 Uhr „Folge 54 – Vier Wände und ein Dach“

Sonntag, 1. November

23:20 Uhr „Folge 55 – Slabtown“

00:20 Uhr „Folge 56 – Selbsthilfe“

Montag, 2. November

23:00 Uhr „Folge 57 – Verschwunden“

23:55 Uhr „Folge 58 – Zug um Zug“

Dienstag, 3. November

23:00 Uhr „Folge 59 – Coda“

23:55 Uhr „Folge 60 – Der hohe Preis fürs Leben“

Mittwoch, 4. November

23:05 Uhr „Folge 61 – Lebende Tote“

00:00 Uhr „Folge 62 – Akrasia“

Donnerstag, 5. November

23:10 Uhr „Folge 63 – Erinnerung“

00:05 Uhr „Folge 64 – Vergessen“

Freitag, 6. November

23:30 Uhr „Folge 65 – Falsches Licht“

Samstag, 7. November

23:25 Uhr „Folge 66 – Helfer“

Sonntag, 8. November

23:30 Uhr „Folge 67 – Herrsche“


Ich freu mich riesig, dass es weiter geht. Viele haben die fünfte Staffel bereits gesehen und in den USA läuft ja aktuell schon die sechste. Aber ich wollte mir nicht extra die DVDs kaufen oder es irgendwo illegal im Internet sehen. Eigentlich wollte ich warten bis es bei Amazon Prime verfügbar ist. Durch Zufall hab ich jetzt mitgekriegt, dass RTL II die Serie zeigt.

Schade nur, dass die Folgen wegen der Altersfreigabe erst so spät kommen. Naja aber dann heißt es eben für eine Woche Nachtschichten einlegen! 😉

Viel Spaß beim Schauen 🙂