Winter is coming

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Diese schöne Postkarte habe ich heute beim Aufräumen gefunden. Die wird natürlich niiiiee verschickt, sondern aufgehoben und irgendwann an einem feierlichen Ort aufgehängt 🙂 Hab ich übrigens im EYE Filmuseum in Amsterdam erstanden.

 

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Wie HBO heute in einem veröffentlichten Trailer verkündet hat, soll die finale achte Staffel der Fantasy-Saga Game of Thrones im April 2019 ausgestrahlt werden.

Wenn die Folgen wie gewohnt in den USA sonntags gesendet werden, gibt es sie hierzulande am darauffolgenden Montag zu sehen.

Der veröffentlichte Trailer enthält lediglich Szenen aus den vorherigen Staffel. Er eignet sich also super zum Einstimmen ohne sich spoilern zu lassen.

Die Abrechnung: „Der Herr der Ringe“

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Hallo zusammen! 🙂

Nach einigen Tage (na gut, eher Wochen) Blog-Abstinenz habe ich mich heute doch dazu aufgerafft, eine Review zu „Der Herr der Ringe“ zu schreiben. Und das vermutlich umsonst, schließlich kennt ja wohl so ziemlich jeder das Fantasy-Epos und wen sollte schon interessieren, was ich davon halte ^^

Aber da ich mich da über neun Stunden durchgesehen habe, sollte ich jetzt zumindest noch die Zeit in ein kleines Feedback investieren. Vermutlich werde ich einigen Fans der Filme auch ein wenig auf den Schlips treten und vielleicht führt das dann zumindest zu mehr oder weniger geistreichen Diskussionen. Also, wer Interesse hat, einfach weiterlesen! 🙂

 

Worum es geht:

Hm, ich versuche es möglichst knapp auf den Punkt zu bringen, da den meisten ja eh der Inhalt bekannt ist: Der Hobbit Frodo soll mithilfe seiner Gefährten einen mächtigen Ring zum Schicksalberg bringen, ihn dort in die Flammen werfen und damit zerstören. Ziel ist es, dadurch den unbarmherzigen, machthungrigen Sauron zu besiegen.

 

Meine Meinung:

Also um vielleicht erstmal zu erklären, warum ich Herr der Ringe bisher noch nicht gesehen habe und wieso ich es jetzt getan habe: Fantasy ist eigentlich überhaupt nicht mein Ding. Da ist GoT bei mir schon das höchste der Gefühle, wobei sich da ja auch der Fantasy-Anteil ziemlich zurückhält. Deswegen sah ich einfach nie einen Anlass, mir die Filme anzusehen. Es ist wirklich eines der wenigen Genres mit dem ich mich überhaupt nicht anfreunden kann.

Nun habe ich eine Arbeitskollegin, die von Herr der Ringe absolut schwärmt, während ich immer versucht habe, sie zu GoT zu überreden. Also haben wir den Deal abgeschlossen, dass ich mir ihre Extended Version von Herr der Ringe ansehen und sie sich die erste Staffel GoT.

Soviel zur Ausgangslage und damit ihr wisst, dass ich mir auch die zusätzlichen Szenen alle einverleibt habe. Aber jetzt zu den Filmen:

Ich muss zugeben, dass es an einigen Stellen wirklich recht spannend wurden und man mitgefiebert hat. Ich glaube das war so zum Ende des ersten Films hin, wo ich dann unbedingt den zweiten weitersehen wollte.

Aber mal abgesehen davon, dass natürlich die Kostüme und die ganze Inszenierung wirklich pompös und sehr gut gemacht sind, muss ich hier für mich das größte Manko nennen, das vermutlich eher selten im Zusammenhang mit HdR genannt wird:

Ich fand es mega kitischig.

Zum einen natürlich wie Éowyn auf Arargorn abfährt und ihn umgarnt. Also die Dialoge haben teilweise ja richtig getrieft vor Schmalz. Aber noch viel störender fand ich die Bromance zwischen Frodo und Sam. Also die Szenen zwischen den beiden waren an manchen Stellen so pathetisch und auch kitschig, dass ich echt wegsehen musste. Vor allem der Zweck wurde mir nicht so ganz klar: Ich meine ok, sie sind die besten Buddys und tun alles füreinander, aber hätte man das nicht irgendwie anders ausdrücken können? Also mich hats mega gestört und ich konnte die Sache nicht so ernst nehmen.

Aber auch zum Beispiel der Tod von Boromier war doch ziemlich übertrieben oder? Wie er getroffen wird und weiter kämpft und sich wieder schützend vor die anderen wirft … Also ich weiß nicht, ich dachte immer das wäre alles total düster und grausam, aber bis auf ein paar eindrucksvolle Schlachten war mir das alles zu weichgespült.

 

Vielleicht bin ich da von GoT etwas zu stark beeinflusst, denn, so fies das auch klingt, hatte ich mir zumindest gewünscht, dass am Ende irgendeiner von den Hauptcharakteren stirbt. Damit es wenigstens etwas logischer ist. Ich meine, bei der Schlacht gehen so viele drauf und genau die überleben alle? Aber dieses zu perfekte Happy End hat ja zum gesamten Kitsch-Eindruck dann gepasst.

 

Fazit:

Also ich kann nicht sagen, dass ich es bereue, „Der Herr der Ringe“ gesehen zu haben. Immerhin gibt es jetzt eine Menge Memes, die ich endlich verstehe ^^ Außerdem stimmt die Behauptung wohl wirklich, dass es ohne die Filme sowas wie GoT gar nicht geben würde. Trotzdem blieb es hinter meinen Erwartungen zurück, denn ich hätte nicht gedacht, dass mich die Fantasyelemente viel weniger stören als die große Portion Weichspüler, mit der alles überschwemmt wurde.

5 von 10 Popcorntüten!

Na, wo sind die Widersprecher? ^^ Sieht das irgendjemand genauso wie ich oder habe ich den Sinn der Bromance etwa übersehen? Schreibt’s mir doch in den Kommentaren! 🙂

 

Game of Thrones – Staffel 2

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Hallo zusammen! 🙂

Wie ihr vielleicht schon in meinem Beitrag zu Staffel 1 gelesen habt, hat Game of Thrones mit mir einen neuen Fan dazugewonnen. Die Sucht hat bei mir bereits eingesetzt und mich dazu verleitet, stellenweises Binge-Watching mit Staffel 2 zu betreiben.

Die zweite Staffel hält definitiv, was die erste verspricht. Die aufgezeigten Handlungsstrukturen und möglichen Krisenherde werden weitergesponnen und wo ein Problem gelöst wird, kommen schon zwei andere dazu. Außerdem gibt es neue Handlungsräume und selbstverständlich weitere interessante Charaktere, die das ganze Handlungsnetz noch weiter vergrößern. Trotz der enormen Personenanzahl gelingt es stets den Überblick zu behalten. Sehr gut gefällt mir der Sprung zwischen den Handlungsorten: durch die unterschiedlichen Lichtverhältnisse und Farbgebung wird schon allein klar, ob die Handlung gerade im Norden oder im Süden spielt. Auch in Staffel zwei sind mir wieder besonders positiv die Kostüme aufgefallen, die wirklich sehr authentisch umgesetzt werden.

All diese Faktoren tragen dazu bei, dass ich auch Staffel 3 kaum erwarten kann 😀 Gerade das Ende von Staffel 2 hat mit einem Cliffhanger ein neues großes Problem aufgezeigt (Die Gestalten haben mich teilweise an TWD erinnert :D). Gerade weil es jetzt wieder ein wenig übernatürlich wird, weiß man wirklich nicht, ob das gut ausgehen kann. Ich bin echt gespannt, wie sich der ganze Kampf um den Thron mit Blick auf die neuen Ereignisse im Norden weiter entwickeln wird.

Anbei noch ein paar Gedanken zu dem ein oder anderen Charakter, der mir besonders (positiv oder negativ) aufgefallen ist:

Arya Stark:

Sie ist wohl mit eine der sympathischsten Figuren. Intelligent, mutig und loyal. Ich bin mir sicher, dass ihr noch eine wichtige Rolle zukommen wird. Vielleicht köpft sie ja Joffrey, wer weiß 😀

Jon Snow:

Ich muss regelmäßig über ihn schmunzeln, weil er so eine naiv-schüchterne Art hat, gerade im Umgang mit dem Wildlingsmädchen. Trotzdem ist er tapfer und ein guter Krieger. Er hat eben das Herz an der rechten Stelle und ist nicht so unbarmherzig wie viele anderen Charaktere.

Jamie Lennister:

Obwohl er ja eigentlich der Antagonist („Königsmörder“) schlechthin ist, wird er durch seine ironischen Kommentare sympathisch. Klar man kann ihm nicht trauen, er ist hinterhältig, kaltherzig und skrupellos, aber die Szenen mit ihm v.a. auch unterwegs mit Brienne haben echt Spaß gemacht.

Tyrion Lennister:

Bei Tyrion glaub ich, er ist einfach in die falsche Familie geboren. Auch wenn er für die „falsche“ Seite spielt, ist er ein gutherziger Mensch, was er immer wieder unter Beweis stellt. Und das intrigante Spiel beherrscht er wie kein Zweiter. Es ist wirklich genial, wie er die Leute gegeneinander ausspielt und auch, wie er seine Schwester gegen Ende an der Nase herum führt. Tyrion ist bisher einer meiner Lieblingscharaktere.

Joffrey Baratheon:

Wohl noch nie hab ich ein so arrogantes, sadistisches und dazu dummes Arschloch gesehen wie Joffrey. Jedes Mal wenn ich mir denken, jetzt kann er nicht mehr unsympathischer werden, setzt er noch eine Schippe drauf. Ich mein, es heißt schon viel, wenn seine Schlange von Mutter sein Verhalten für unangebracht hält. Ich glaub nicht nur die Starks wollen seinen Kopf rollen sehen, sondern die meisten Zuschauer wohl auch ^^

Theon Graufreud:

Ich fand ihn von Anfang an unsympathisch, weil ich den Darsteller aus John Wick kenne, und er da schon ein riesen Arschloch gespielt hat. Ich meine, mit dieser rumpelstilzchenartigen Warze hat man es wahrscheinlich auch schwer, sympathische Rollen zu bekommen. In Staffel 2 bewahrheiten sich tatsächlich meine anfänglichen Vorurteile, denn er zeigt sich wirklich als machtgeiles Kameradenschwein.


So, das waren meine Eindruck zur Staffel 2 von Game of Thrones. Wie hat euch die Staffel gefallen? Habt ihr Lieblingscharaktere und decken sich meine Beobachtungen mit euren?

Schreibt’s mir doch in den Kommentaren! 🙂