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Hallo zusammen! 🙂

Wie ihr vielleicht schon in meinem Beitrag zu Staffel 1 gelesen habt, hat Game of Thrones mit mir einen neuen Fan dazugewonnen. Die Sucht hat bei mir bereits eingesetzt und mich dazu verleitet, stellenweises Binge-Watching mit Staffel 2 zu betreiben.

Die zweite Staffel hält definitiv, was die erste verspricht. Die aufgezeigten Handlungsstrukturen und möglichen Krisenherde werden weitergesponnen und wo ein Problem gelöst wird, kommen schon zwei andere dazu. Außerdem gibt es neue Handlungsräume und selbstverständlich weitere interessante Charaktere, die das ganze Handlungsnetz noch weiter vergrößern. Trotz der enormen Personenanzahl gelingt es stets den Überblick zu behalten. Sehr gut gefällt mir der Sprung zwischen den Handlungsorten: durch die unterschiedlichen Lichtverhältnisse und Farbgebung wird schon allein klar, ob die Handlung gerade im Norden oder im Süden spielt. Auch in Staffel zwei sind mir wieder besonders positiv die Kostüme aufgefallen, die wirklich sehr authentisch umgesetzt werden.

All diese Faktoren tragen dazu bei, dass ich auch Staffel 3 kaum erwarten kann 😀 Gerade das Ende von Staffel 2 hat mit einem Cliffhanger ein neues großes Problem aufgezeigt (Die Gestalten haben mich teilweise an TWD erinnert :D). Gerade weil es jetzt wieder ein wenig übernatürlich wird, weiß man wirklich nicht, ob das gut ausgehen kann. Ich bin echt gespannt, wie sich der ganze Kampf um den Thron mit Blick auf die neuen Ereignisse im Norden weiter entwickeln wird.

Anbei noch ein paar Gedanken zu dem ein oder anderen Charakter, der mir besonders (positiv oder negativ) aufgefallen ist:

Arya Stark:

Sie ist wohl mit eine der sympathischsten Figuren. Intelligent, mutig und loyal. Ich bin mir sicher, dass ihr noch eine wichtige Rolle zukommen wird. Vielleicht köpft sie ja Joffrey, wer weiß 😀

Jon Snow:

Ich muss regelmäßig über ihn schmunzeln, weil er so eine naiv-schüchterne Art hat, gerade im Umgang mit dem Wildlingsmädchen. Trotzdem ist er tapfer und ein guter Krieger. Er hat eben das Herz an der rechten Stelle und ist nicht so unbarmherzig wie viele anderen Charaktere.

Jamie Lennister:

Obwohl er ja eigentlich der Antagonist („Königsmörder“) schlechthin ist, wird er durch seine ironischen Kommentare sympathisch. Klar man kann ihm nicht trauen, er ist hinterhältig, kaltherzig und skrupellos, aber die Szenen mit ihm v.a. auch unterwegs mit Brienne haben echt Spaß gemacht.

Tyrion Lennister:

Bei Tyrion glaub ich, er ist einfach in die falsche Familie geboren. Auch wenn er für die „falsche“ Seite spielt, ist er ein gutherziger Mensch, was er immer wieder unter Beweis stellt. Und das intrigante Spiel beherrscht er wie kein Zweiter. Es ist wirklich genial, wie er die Leute gegeneinander ausspielt und auch, wie er seine Schwester gegen Ende an der Nase herum führt. Tyrion ist bisher einer meiner Lieblingscharaktere.

Joffrey Baratheon:

Wohl noch nie hab ich ein so arrogantes, sadistisches und dazu dummes Arschloch gesehen wie Joffrey. Jedes Mal wenn ich mir denken, jetzt kann er nicht mehr unsympathischer werden, setzt er noch eine Schippe drauf. Ich mein, es heißt schon viel, wenn seine Schlange von Mutter sein Verhalten für unangebracht hält. Ich glaub nicht nur die Starks wollen seinen Kopf rollen sehen, sondern die meisten Zuschauer wohl auch ^^

Theon Graufreud:

Ich fand ihn von Anfang an unsympathisch, weil ich den Darsteller aus John Wick kenne, und er da schon ein riesen Arschloch gespielt hat. Ich meine, mit dieser rumpelstilzchenartigen Warze hat man es wahrscheinlich auch schwer, sympathische Rollen zu bekommen. In Staffel 2 bewahrheiten sich tatsächlich meine anfänglichen Vorurteile, denn er zeigt sich wirklich als machtgeiles Kameradenschwein.


So, das waren meine Eindruck zur Staffel 2 von Game of Thrones. Wie hat euch die Staffel gefallen? Habt ihr Lieblingscharaktere und decken sich meine Beobachtungen mit euren?

Schreibt’s mir doch in den Kommentaren! 🙂

 

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6 Gedanken zu “Game of Thrones – Staffel 2

      1. allerdings würde ich bei Theon, der mir ebenfalls äußerst unsympathisch war, zu keinem Zeitpunkt „Machtgeilheit“ als Motiv anführen

        er sehnt sich nach nichts mehr als nach Anerkennung, nachdem er in der Fremde im Schatten Robbs aufwachsen ‚musste‘, sein Vater ihn mehr oder weniger verstoßen hat, seine Gefolgsleute ihn nicht respektieren und seine Schwester ihm den Rang abgelaufen hat – und ihm erneut nur ein Schattenplatz und ein kleines Schiff zum unehrenhaften Plündern der Fischerdörfer bleibt

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      2. Hm ja, so kann man es auch nennen. Machtgeilheit ist wahrscheinlich das falsche Wort. Wobei man jetzt fast zu Ende von Staffel 5 definitiv sagen kann, dass der Plan nicht aufgegangen ist 😀 ich hab trotz allem kein Mitleid mit ihm.

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