V

Hallo zusammen! 🙂

Kürzlich hab ich mich an den Film mit dem unheimlichen Maskenmann ran getraut. Irgendwie habe ich bisher einen Bogen um den Film gemacht, aber weil ich gerne I’m Legend auf DVD haben wollte und es bei medimops eine Sci-Fi-Box mit I’m Legend, Die Insel und V wie Vendetta relativ günstig gab, hab ich einfach die ganze Box bestellt.

Worum es geht:

Im Großbritannien eines Paralleluniversums stellt sich ein maskierter Friedenskämpfer namens „V“ (Hugo Weaving) einem totalitären Regime unter Leitung des Kanzlers Sutler (John Hurt) entgegen und kämpft mit terroristischen Mitteln gegen die führenden Mitglieder. Dabei schreckt er auch vor Mord nicht zurück. Als die junge Evey (Natalie Portman) ihn nach einer seiner Aktionen rettet, findet er mit ihr die Chance auf eine Verbündete. Die hat er auch bitter nötig, denn inzwischen sind auf Wunsch des Kanzlers Inspector Finch (Stephen Rea) und sein treuer Assistent Dominic (Rupert Graves) auf den Fall des als Terroristen bezeichneten Regimegegners „V“ angesetzt… (filmstarts)

Meine Meinung:

Hinter V wie Vendetta verbirgt sich eine gut gemachte Dystopie, die zeigt, dass Widerstand nicht immer zwecklos ist. Der Film hat mich berührt und zum nachdenken gebracht. Oft ist es ja so, dass man einen Film rein zur Unterhaltung sieht und keine tiefgreifendere Bedeutung oder Botschaft erwartet. Mit dieser Einstellung bin ich auch an V wie Vendetta ran gegangen, ich hatte nicht erwartet, dass es bei dem Film um Faschismus-Kritik geht. Vielleicht vorher mal die Beschreibung durchlesen 😉

Gerade deshalb war ich wohl so positiv überrascht. Ich fand einige Stellen schockierend und verstörend, besonders die Folter. Andererseits haben mich genau diese Szenen stark berührt. Besonders lobend hervorzuheben ist die Leistung von Natalie Portman. Ich hab sie als Schauspielerin gar nicht so auf den Schirm, in Black Swan hat sie mir beispielsweise nicht so gut gefallen. Aber hier hat mich ihre schauspielerische Leistung total abgeholt. Wirklich gut gemacht.

Der Film ist bestimmt von einer durchgehend düsteren, mysteriösen Stimmung. Zu Beginn ist nicht klar, ob V zu den Guten oder zu den Bösen gehört, da seine Mittel teilweise ziemlich radikal sind. Doch für den Umsturz des Regimes muss es Opfer geben, das Ziel ist entscheidend, nicht der Weg dorthin.

Fazit:

V wie Vendetta schockiert, fesselt und rüttelt wach. Es ist keine klassische Superhelden-Comic-Verfilmung, sondern eine tiefgründige Dystopie, die ein gar nicht so unwahrscheinliches Zukunftsszenario (man denke an die NS-Vergangenheit) aufzeigt.

Der Film ist absolut empfehlenswert. Wer Lust auf eine tiefgründige Geschichte und keinen oberflächlichen Blockbuster hat, ist hier genau richtig! 🙂

9 von 10 Popcorntüten!

Kennt jemand von euch den Film? Wie hat er euch gefallen?

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Ein Gedanke zu “Remember, remember the fifth of November – V wie Vendetta

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