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Hallo zusammen! 🙂

Am Wochenende hab ich es endlich mal wieder ins Kino geschafft (Wow, wann ist das den soo teuer geworden – 2 Personen, ohne Überlänge und ohne 3D, mit Studentenrabatt für 17 Euro?!!), allerdings ziemlich planlos. Die Devise war: Hauptsache Kino. Aber mein Freund wollte nicht Mockingjay, Spectre, Bridge of Spies,…auf seine geliebten Horrorfilme hätten wir 3 Stunden auf die Spätvorstellung warten müssen … und so wurde es am Ende:

Im Rausch der Sterne (2015) mit Bradley Cooper, Sienna Miller und Daniel Brühl.

Seit seinem 16. Lebensjahr ist Adam Jones (Bradley Cooper) in der Küche zuhause und verbindet in den von ihm kreierten Geschmacksexplosionen Genie und Wahnsinn – zuletzt jedoch etwas mehr Wahnsinn, denn Adam, der Rockstar unter den Pariser Küchenchefs, driftet immer weiter in seinen exzessiven Lebensstil und schließlich in die Drogensucht ab, was ihn seinen Job und seine Reputation kostet. Zwei Jahre später ist er clean und will in London neu anfangen. Seine Konkurrenten haben ihn längst abgeschrieben, doch Adam strebt nach dem dritten Michelin-Stern und sucht sich ein Spitzenteam zusammen, um seine Vision zu realisieren. Dazu gehört auch Helene (Sienna Miller), für die Adam nicht nur in der Küche etwas übrig hat. Helene hingegen kann ihren Chef nicht leiden, der regelmäßig ausrastet und seine Mitarbeiter fast in den Wahnsinn treibt. Erst langsam erkennt Adam, dass es neben Leidenschaft und Kreativität auch Teamgeist braucht, um Londons Gourmetwelt und Helene zu erobern… (filmstarts.de)

Wichtigster Tipp: Vor dem Film ordentlich was essen. Denn die Essensaufnahmen lassen einem wirklich das Wasser im Mund zusammen laufen. Ich bin eigentlich ziemlich wählerisch beim Essen und wahrscheinlich würden mir viele der gezeigten Gerichte in echt nicht schmecken, aber das Essen wurden so geschmackvoll in Szene gesetzt, mit schönen satten Farben, dass man den Duft förmlich riechen konnte (wo bleibt bitte Geruchs-Film?!^^).

Auch die schauspielerische Leistung von Bradley Cooper konnte mich überzeugen. So exzessive Rollen passen einfach zu ihm. Besonders aus Ohne Limit ist er mir positiv als Berauschter in Erinnerung geblieben. Seine Wutausbrüche haben mich teilweise schockiert, aber ich fand sie authentisch, schließlich geht es wirklich ziemlich hart in der Branche zu.

Den deutschen Titel finde ich auch passender als den englischen (burnt), schließlich werden so die Themenschwerpunkte „Sucht, Rausch“ und „Spitzenküche“ unter einen Hut gebracht.

Auch das Fazit des Films finde ich sehr treffend: Ein Koch kann noch so gut sein, erst wenn im Team alle an einem Strang ziehen, wird er zu einem Sternekoch.

Fazit:

Die Story ist gut und regt zum Nachdenken an, aber ist nicht sonderlich tiefgründig. Die Essensaufnahmen sind grandios und machen den Film zu einem Augenschmaus.

7,5 von 10 Popcorntüten

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