Hallo zusammen! 🙂

Wie angekündigt kommt hier eine kleine Review zur fünften Staffel von The Walking Dead. Viele haben die Staffel wahrscheinlich schon längst gesehen und fiebern bei der sechsten Staffel mit, aber vielleicht interessiert euch ja trotzdem, wie mir die Folgen gefallen haben. 🙂 Falls das hier jemand liest, der die Staffel doch noch nicht gesehen hat: Ich versuche nicht zu spoilern 😉

Kurz zum Inhalt:

Rick und Co. können sich dank der Hilfe von Carol aus Terminus befreien. Sie treffen im Wald auf Tyreese und Judith und machen sich daraufhin alle gemeinsam auf den Weg nach Washington. Unterwegs finden sie im Wald einen Pfarrer und können fürs erste in seiner Kirche unterkommen. Doch auch dort sind sie nicht sicher: Überlebende von Terminus suchen sie auf, um sich an Ihnen zu rächen. Derweil finden Carol und Darrell ein schon lange verloren-geglaubtes Gruppenmitglied wieder und versuchen mithilfe der anderen es zu retten. Carol gerät dabei allerdings selbst in Gefahr. Die Gruppe teilt sich nach einem Streit auf: Ein Teil möchte weiter nach Washington, der andere will Carol retten. Als Eugene endlich sein Geheimnis lüftet, scheint der Traum von einer sicheren Unterkunft geplatzt zu sein. Aber die Gruppe (inzwischen wieder vereint) kann sich nochmal aufraffen und wird von einem Fremden in eine scheinbar paradiesische Unterkunft eingeladen. Doch auch dort bahnen sich neue Probleme an…

Meine Meinung:

Also die ersten drei Folgen an Halloween fand ich wirklich gelungen. Die Szenen in Terminus waren richtig blutig und es gab keinen Mangel an wandelnden Toten. Was die Leute da in Terminus gemacht haben und mit welcher Skrupellosigkeit, war echt abartig. Gut, dass denen mal das Handwerk gelegt wurde 😉 Das Wiedertreffen mit Tyreese und vor allem Judith war herzzerreißend, zumindest hat es mir ein paar Tränchen in die Augen gezaubert 😉 Dass es halb zwei war, bis der ganze Spaß zu Ende war, hab ich gar nicht gemerkt, so elektrisiert war ich von den Folgen.

Also voller Erwartung auf Sonntagabend 23:20 Uhr hingefiebert und dann die große Enttäuschung: die ganze Folge 4 hat sich eigentlich nur um Beth und ihren Aufenthalt im Krankenhaus gedreht. Klar ist es interessant zu wissen, was aus ihr geworden ist und wie sie die ganze Zeit verblieben ist, aber die ganze Folge ohne Beißer … fand ich dann doch ein wenig langweilig. Da hätte ich mir gewünscht, dass man Sprünge macht zwischen der Erzählung über Beth und dem was bei der Gruppe weiter passiert. Zum Glück war nur diese Folge so eintönig und zumindest das Ende der Folge 4 war einigermaßen vielversprechend.

Die weiteren Folgen, bis es zum Zusammentreffen im Krankenhaus kommt, fand ich einigermaßen spannend. Von dem was dann dort passiert, war ich in dem Moment wirklich geschockt und musste kurz aufschreien. Das kam echt unerwartet. Neben dem Verlust kam natürlich noch die Ernüchterung wegen Eugene hinzu. Ich finde, dass die Hoffnungslosigkeit und Erschöpfung der gesamten Gruppe auf dem Weg nach Washington ziemlich gut zum Ausdruck gebracht wurde. Anstatt die ständig motivierten und kämpferischen Charaktere dann doch mal das Menschliche zu zeigen, wie es einem eben so geht nach den ganzen Eskapaden, den Verlusten und der Trauer, tagelang ohne Essen, ohne Trinkwasser und ohne erholsamen Schlaf, ständig in der Angst von Beißern angegriffen zu werden (oder noch viel schlimmer: von Menschen).

Im Umgang mit Aaron sieht man denk ich auch ganz gut, was die ganzen Umstände aus allen gemacht habe. Also Misstrauen wäre da ja noch Untertreibung. Aber wie Darrell (ich glaube es war er) so schön gesagt hat: „Man muss nicht vor den Beißern Angst haben, sondern von den Menschen“. Als die Gruppe nach einigen Hindernissen in Alexandria ankommt, hab ich mich dann doch im ersten Moment für sie gefreut, schließlich haben sie auf genau sowas in Washington gehofft, ein Zuhause, vor allem für Karl und Judith. Aber es ist natürlich von vorneherein klar, dass das nicht ihre letzte Station sein wird bzw. , dass dort auch nicht alles rosig ist. Sonst wär die Geschichte ja auch schon zu Ende erzählt. Zurück in der Zivilisation gibt es nämlich auch wieder Probleme aus der Zivilisation: Männer, die im Rausch ihre Familien misshandeln. Die Gruppe verändert sich zwar äußerlich, allen voran Carol und Rick, aber bei einigen kann sich das Innere nicht an die zivile Umgebung und Gemeinschaft mit Bürgermeisterin und Co. anpassen.

Vom Staffelfinale war ich dann ein wenig enttäuscht. Zumindest die Vorschau fürs Staffelfinale hat wesentlich mehr versprochen, wobei das ja meistens so ist. Die Dinge, die jetzt vermutlich in der sechsten Staffel passieren, hatte ich mir irgendwie noch fürs Staffelfinale vorgestellt bzw. gewünscht. Aber naja das hätte man auch gar nicht alles in die eine Folge mit rein packen können.

Fazit:

Insgesamt war die Staffel meiner Meinung nach gelungen und steht den anderen nicht in viel nach. Das einzige vielleicht, dass nicht so viel Gruppenmitglieder gestorben sind (kann man das wirklich negativ finden?^^ Naja…). Aber wenn man noch einige Staffeln produzieren will, können natürlich nicht alle Hauptpersonen schon vorher wegsterben. Bis auf die ersten und die letzte Folge war die Staffel nicht so blutrünstige wie andere, was man ganz gut an den Altersfreigaben sehen konnte, die RTL II ja immer so schön davor eingeblendet hat. Trotzdem hatte die Staffel das richtige Maß an Spannung, Nervenkitzel und natürlich Beißern! 🙂

Ich freu mich auf Staffel 6 und bin gespannt wie die Handlung mit Morgan und den Wölfen weiter geht.

Wie fandet ihr die 5. Staffel von The Walking Dead?

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