Ihre beste Stunde

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Hallo zusammen! 🙂

Heute geht es um Ihre beste Stunde (O: Their Finest), einen Film, den ich Anfang Mai bei meinem USA-Trip im Kino gesehen habe. Und ich weiß, in letzter Zeit hab ich mich hier ziemlich rar gemacht, aber wenn ich schon mal einen Film im Kino sehen, was ziemlich selten vorkommt, und dann auch noch vor deutschem Kinostart, dann muss ich das auf alle Fälle reviewen.

Worum es geht:

Der Film spielt in London während des Zweiten Weltkriegs. Catrin (Gemma Arterton) braucht dringend einen Job, da ihr Freund, ein Künstler, nicht von seiner Arbeit leben kann. Sie heuert beim Ministerium für Information an und soll dort als Drehbuchautorin mit Tom Buckley (Sam Claflin) und einem weiteren Kollegen ein Skript für einen Film schreiben, der den vom Krieg und den Bombardierungen gebeutelten Bürgern Mut macht. Tom hält anfangs nicht viel von der weiblichen Note im Team, doch beide merken schnell, dass sie gut zusammenarbeiten können. Doch bis zum fertigen Werk müssen sie viele Hindernisse überwinden.

 

Meine Meinung:

Wir sind in Their Finest eher zufällig rein, wir wollten ins Kino und das lief eben gerade. Ich muss aber sagen, dass es ein absoluter Glücksgriff war, denn der Film schafft es, mehrere Genre abzudecken, ohne dabei übliche Klischees zu bedienen. Gerade der Bruch kurz nach dem vermeintlichen Happy End hat nochmal die harte Realität zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs vor Augen geführt. Dennoch war es eben kein Kriegsfilm, obwohl er zu der Zeit situiert war.

Ein ganz großes Plus bekommen außerdem die Darsteller, denn es ist wirklich durch die Bank weg brillant gespielt. Natürlich von beiden Hauptdarstellern (ich muss zugeben, dass ich bis zum Abspann nicht wusste, dass Sam Claflin den männlichen Part spielt, er kam mir nur die ganze Zeit so bekannt vor ^^), aber auch die Nebenrolle konnten überzeugen. Besonders Bill Nighy ist mir im Gedächtnis geblieben, er war so gut, dass ich danach extra nachgeschlagen habe, wo er bisher so mitgespielt hat. Wundert mich, dass er nicht schon größere Rollen bekommen hat. In Their Finest mimt er einen supereitlen, hochnäsigen, aber gealterten Schauspieler, der zu Beginn nicht wirklich damit klar kommt, dass er nun eine eher unattraktive Rolle spielen soll.

Der Film wird unter „Drama, Komödie, Romanze“ geführt, und genau das trifft es eigentlich auch. Alle Elemente sind einfach so stimmig verknüpft, dass ich auch gar nicht so wirklich sagen könnte, was jetzt überwiegt, wobei es schon recht viel zu lachen gab. Dabei war vor allem eine Menge Situationskomik, aber auch grandiose Sprüche, allen voran von Bill Nighys Figur.

Fazit:

Absolute Schau-Empfehlung. Ein toller britischer Film, der sicherlich nicht so promotet wird, wie die Hollywood-Blockbuster, aber es lohnt sich wirklich. Hier gibt es intelligenten Humor, gespielt von tollen Darstellern und dazu eine originelle Story.

Their Finest läuft ab kommendem Donnerstag in den Kinos.

8,5 von 10 Popcorn-Tüten!

 

 

Media Monday #310

media-monday-310Hallo zusammen! 🙂

Nach wochenlanger Abstinenz mach ich heute endlich mal wieder beim Media Monday mit. Liegt vermutlich nur daran, dass ich dank Pfingsten montags mal Zeit habe. Ich hoffe, ich hab das kreative Lückenfüllen noch nicht verlernt … ^^

 

1. Das Pfingstwochenende gibt mir die Gelegenheit, beim Media Monday mitzumachen 😉 Auch, weil es nicht das Wetter hat, dass ich mir gewünscht habe. Aber so bleibt mehr Zeit für Medienkonsum 🙂

2. Neulich habe ich gehört/gelesen dass Sense8 bei Netflix abgesetzt wird. Berührt mich jetzt nicht so sehr, da ich die Serie nicht schaue, aber sie wurde mir sehr empfohlen. Schade drum, aber war eh verwunderlich, an wie vielen auch weniger erfolgreichen Formaten die festgehalten haben.

3. Brooklyn Nine-Nine ist mir persönlich ja viel zu schnell bei Netflix vorbei gegangen. Ich warte jetzt gespannt auf die dritte Staffel, die ja derzeit auf RTL Nitro ausgestrahlt wird. Allerdings nur auf deutsch und ich hab mich so an OV gewöhnt, dass ich dann doch lieber geduldig warte, bis es bei Netflix weiter geht.

4. Von dem, was mir dieses Jahr bisher an Lektüre untergekommen ist … hm, ich müsste erstmal stark überlegen, ob ich 2017 schon irgendetwas durchgelesen habe … 

5. Sam Claflin hätte ich in Their Finest kaum wiedererkannt, schließlich  kam mir der männliche Hauptdarsteller zwar die ganze Zeit bekannt vor, aber erst als der Cast im Abspann ablief, wusste ich endlich, wer da so großartig gespielt hat 🙂

6. Das Talent Dinge akustisch nicht zu verstehen, so zu tun, als hätte man es verstanden, und dann später aus dem Zusammenhang zu erahnen, was zuvor gesagt wurde, beherrsche ich perfekt. Außer mir fällt meist niemandem auf, dass ich zwischenzeitlich keine Ahnung hatte, worum es geht 😀

7. Zuletzt habe ich einige Folgen 13reasonswhy durchgebingt und das war mega spannend, weil das Format einfach klasse ist (Review folgt eventuell). Ich bin natürlich gespannt, wann Clay endlich sein Tape hört, ich hoffe, es ist nicht das letzte, das wäre doch sehr leicht abzusehen.

Review: Sherlock Staffel 4

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Hallo zusammen! 🙂

endlich ist es soweit, am kommenden Pfingstwochenende geht es Sonntag und Montag in in der ARD mit den ersten beiden Folgen der vierten Staffel Sherlock weiter und am darauffolgenden Sonntag ist mit der dritten Folge der Spaß dann schon wieder zu Ende. Ich konnte schon mal reinschauen und sag euch, wie es mir so gefallen hat.

Vorab wurde mir gesagt, dass die ersten beiden Folgen wohl nicht sooo toll seien, wie es bereits andere waren, aber dass die dritte dann super sei. Mir ging es genau anders herum, was mal wieder zeigt, dass man sich nur auf sein eigenes Urteil verlassen sollte. Ich denke aber, dass es in diesem Fall auch darauf ankommt, was man generell so mag, oder worauf man seine Prioritäten legt.

Für mich waren die ersten beiden Folgen ziemlich typisch Sherlock, es wurde wieder herrlich deduziert, und Sherlock und John haben sich den ein oder anderen Schlagabtausch geliefert. Das Ende der ersten Episode kam für mich ziemlich überraschend, also damit hätte ich nicht gerechnet. Aber dadurch hat die Staffel dann an Brisanz gewonnen.

Die dritte Folge tanzt dagegen ziemlich aus der Reihe und ist so gar nicht das typische Sherlock, was ich so liebe. Sherlock, John und Mycroft befinden sich in einer Art psychiatrischem Hochsicherheitsgefängnis und werden von jemanden (will nicht spoilern) zu verschiedenen Dingen gezwungen. Als Druckmittel dient ein kleines Mädchen am Telefon, dass in einem Flugzeug sitzt, in dem alle außer ihr bewusstlos sind. Nur wenn die drei ihre Aufgaben erfüllen, dürfen sie mit dem Kind sprechen und es anleiten, die Maschine sicher zu landen.

Fast die ganze Folge findet also in dieser Ausnahmesituation statt, Sherlock bleibt nur sehr wenig Zeit zur Deduktion, wenn davon etwas gezeigt wird, dann nur ganz kurz. Die Folge ist zwar so recht spannend und man erfährt ein sehr interessantes bzw. wichtiges Detail aus Sherlocks Vergangenheit, dass eigentlich schon seit mehreren Staffel angekündigt wird.

Abgesehen davon, dass mir die Deduktion gefehlt hat, war mir die Folge viel zu unlogisch bzw. sie hat meiner Meinung nach logische Lücken aufgewiesen. Die Person, die Sherlock und Co. erpresst, ist eigentlich Gefangene der Einrichtung, aber weil sie so manipulative Eigenschaften hat, kann sie das gesamte Personal kontrollieren. Außerdem vollziehen John und Sherlock gegen Ende einen Ortswechsel, der scheinbar durch Zauberhand vonstatten gegangen ist.

Ich meine ja, die Serie hat immer wieder diese Momente, wo man sich fragt „Wie kommt der da jetzt nur bitte drauf?!“, aber es wird ja dann immer aufs genauste aufgeklärt. In S04E03 passieren aber meiner Meinung nach Dinge, die logisch nicht zu erklären sind. Deshalb konnte die Folge nicht so bei mir punkten. Aber ich bin vielleicht einfach nicht so der Typ für Mystery-Sachen.

Fazit:

Auch wenn ich die dritte Folge recht kritisch sehe, war es eine solide Staffel, die zumindest mich mit den ersten beiden Episoden überzeugen konnte. Es ist jedes Mal einfach schön zu sehen, mit wie viel Liebe fürs Detail die Macher von Sherlock da ran gehen. Da ist es akzeptabel, dass man immer so lange auf neues Material warten muss. Es ist sicher nicht die stärkste der bisherigen Staffeln, aber definitiv sehenswert! 🙂

Hat von euch jemand schon die neue Staffel gesehen? Was meint ihr dazu? Schreibt’s mir doch in den Kommentaren! 🙂

 

 

Die Abrechnung: „Der Herr der Ringe“

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Hallo zusammen! 🙂

Nach einigen Tage (na gut, eher Wochen) Blog-Abstinenz habe ich mich heute doch dazu aufgerafft, eine Review zu „Der Herr der Ringe“ zu schreiben. Und das vermutlich umsonst, schließlich kennt ja wohl so ziemlich jeder das Fantasy-Epos und wen sollte schon interessieren, was ich davon halte ^^

Aber da ich mich da über neun Stunden durchgesehen habe, sollte ich jetzt zumindest noch die Zeit in ein kleines Feedback investieren. Vermutlich werde ich einigen Fans der Filme auch ein wenig auf den Schlips treten und vielleicht führt das dann zumindest zu mehr oder weniger geistreichen Diskussionen. Also, wer Interesse hat, einfach weiterlesen! 🙂

 

Worum es geht:

Hm, ich versuche es möglichst knapp auf den Punkt zu bringen, da den meisten ja eh der Inhalt bekannt ist: Der Hobbit Frodo soll mithilfe seiner Gefährten einen mächtigen Ring zum Schicksalberg bringen, ihn dort in die Flammen werfen und damit zerstören. Ziel ist es, dadurch den unbarmherzigen, machthungrigen Sauron zu besiegen.

 

Meine Meinung:

Also um vielleicht erstmal zu erklären, warum ich Herr der Ringe bisher noch nicht gesehen habe und wieso ich es jetzt getan habe: Fantasy ist eigentlich überhaupt nicht mein Ding. Da ist GoT bei mir schon das höchste der Gefühle, wobei sich da ja auch der Fantasy-Anteil ziemlich zurückhält. Deswegen sah ich einfach nie einen Anlass, mir die Filme anzusehen. Es ist wirklich eines der wenigen Genres mit dem ich mich überhaupt nicht anfreunden kann.

Nun habe ich eine Arbeitskollegin, die von Herr der Ringe absolut schwärmt, während ich immer versucht habe, sie zu GoT zu überreden. Also haben wir den Deal abgeschlossen, dass ich mir ihre Extended Version von Herr der Ringe ansehen und sie sich die erste Staffel GoT.

Soviel zur Ausgangslage und damit ihr wisst, dass ich mir auch die zusätzlichen Szenen alle einverleibt habe. Aber jetzt zu den Filmen:

Ich muss zugeben, dass es an einigen Stellen wirklich recht spannend wurden und man mitgefiebert hat. Ich glaube das war so zum Ende des ersten Films hin, wo ich dann unbedingt den zweiten weitersehen wollte.

Aber mal abgesehen davon, dass natürlich die Kostüme und die ganze Inszenierung wirklich pompös und sehr gut gemacht sind, muss ich hier für mich das größte Manko nennen, das vermutlich eher selten im Zusammenhang mit HdR genannt wird:

Ich fand es mega kitischig.

Zum einen natürlich wie Éowyn auf Arargorn abfährt und ihn umgarnt. Also die Dialoge haben teilweise ja richtig getrieft vor Schmalz. Aber noch viel störender fand ich die Bromance zwischen Frodo und Sam. Also die Szenen zwischen den beiden waren an manchen Stellen so pathetisch und auch kitschig, dass ich echt wegsehen musste. Vor allem der Zweck wurde mir nicht so ganz klar: Ich meine ok, sie sind die besten Buddys und tun alles füreinander, aber hätte man das nicht irgendwie anders ausdrücken können? Also mich hats mega gestört und ich konnte die Sache nicht so ernst nehmen.

Aber auch zum Beispiel der Tod von Boromier war doch ziemlich übertrieben oder? Wie er getroffen wird und weiter kämpft und sich wieder schützend vor die anderen wirft … Also ich weiß nicht, ich dachte immer das wäre alles total düster und grausam, aber bis auf ein paar eindrucksvolle Schlachten war mir das alles zu weichgespült.

 

Vielleicht bin ich da von GoT etwas zu stark beeinflusst, denn, so fies das auch klingt, hatte ich mir zumindest gewünscht, dass am Ende irgendeiner von den Hauptcharakteren stirbt. Damit es wenigstens etwas logischer ist. Ich meine, bei der Schlacht gehen so viele drauf und genau die überleben alle? Aber dieses zu perfekte Happy End hat ja zum gesamten Kitsch-Eindruck dann gepasst.

 

Fazit:

Also ich kann nicht sagen, dass ich es bereue, „Der Herr der Ringe“ gesehen zu haben. Immerhin gibt es jetzt eine Menge Memes, die ich endlich verstehe ^^ Außerdem stimmt die Behauptung wohl wirklich, dass es ohne die Filme sowas wie GoT gar nicht geben würde. Trotzdem blieb es hinter meinen Erwartungen zurück, denn ich hätte nicht gedacht, dass mich die Fantasyelemente viel weniger stören als die große Portion Weichspüler, mit der alles überschwemmt wurde.

5 von 10 Popcorntüten!

Na, wo sind die Widersprecher? ^^ Sieht das irgendjemand genauso wie ich oder habe ich den Sinn der Bromance etwa übersehen? Schreibt’s mir doch in den Kommentaren! 🙂

 

Split

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Hallo zusammen! 🙂

Hier kommt meine nun doch wieder ziemlich verspätete Review zu „Split“, einem der wenigen Filme, die ich mal wieder im Kino gesehen habe. Eigentlich war das auch gar nicht meine Idee, sondern die einer Arbeitskollegin, die ein Fan von James McAvoy ist, aber sich nicht allein in diese Art von Film getraut hat. Allein der Trailer konnte mich nicht locken, weil ich mir schon gedacht habe, dass dort wie bei so vielen Werken, die besten Momente schon mit reingepackt wurden.

 Worum es geht:

Drei junge Mädchen werden nach einer Geburtstagsfeier in einem Schnellrestaurant von einem Mann entführt. Dieser sperrt sie in einer Art unterirdischem Tunnelsystem, in dem er auch wohnt, ein. Wie sich schon nach Kurzem zeigt, leidet er unter einer Persönlichkeitsstörung und hat 23 verschiedene Persönlichkeiten in sich, die sich ständig abwechseln und ihn dadurch unberechenbar machen. Die Mädchen versuchen durch verschiedene Tricks zu entkommen. Dabei ahnen sie nicht, dass es nicht mehr lange dauert, bis die gefährlichste Persönlichkeit, die „Bestie“, zum Vorschein kommt.

 Meine Meinung:

Was für mich am positivsten hervorzuheben ist und ein ausdrückliches Lob verdient, ist McAvoys Schauspielleistung. Es ist natürlich keine leichte Rolle, denn eigentlich spielt er ja 23 Figuren in einem. Das macht er aber so überzeugend, dass man ihm jeden Part abnimmt. Was zwar den Mime in positives Licht wirft, sorgte für ein paar Schwierigkeiten im Film. Denn gerade wenn er Personen wie den kleinen, lispelnden Jungen gespielt hat, war mir oft mehr zum Lachen als zum Fürchten zumute, und das ging gefühlt dem ganzen Kinosaal so.

Also, wer mit einer bestimmten Genre-Erwartung in den Film gegangen ist, wurde höchstwahrscheinlich enttäuscht. Klar gab es schon einige spannende Momente, aber durch die lustigen wurde die Spannung irgendwie immer wieder gebrochen, sodass ich nicht so richtig reinfinden konnte.

Neben McAvoys Figur(en) gab es natürlich noch ein paar andere, aber die konnte mich nicht wirklich für sich gewinnen. Eigentlich fand ich es auch relativ störend, dass zu Casey immer wieder die Vorgeschichte eingeblendet wurde. Ja, das sollte irgendwie dazu beitragen, mehr zu verstehen, warum sie im Vergleich zu den anderen raussticht. Aber hat das wirklich dem Film gut getan? Meiner Meinung nach nicht, lieber hätte ich mir die eigentliche Handlung etwas ausführlicher gewünscht, dass der Spannungsbogen etwas gedehnter aufgebaut wird. Denn das mit der Bestie ging mir am Ende doch alles etwas zu schnell.

[Vorsicht, Spoiler!!!]

Auf den Schluss des Filmes, der wohl für die meisten Diskussionen im Nachhinein gesorgt hat, kann ich nicht wirklich eingehen, da ich „Unbreakable“ nicht kenne. Was ich so gelesen habe, besteht daraus wohl der wirkliche Kunstgriff Shyamalans, weil er damit wohl durch „Split“ einen Bogen zu „Unbreakable“ gesponnen hat. Aber in dieser Hinsicht kann ich das nicht wirklich bewerten, da ich ihn wie gesagt nicht kenne. Nur so viel: Meine Kollegin und ich waren ziemlich verdutzt als da in den gefühlt letzten 30 Sekunden plötzlich Bruce Willis auftaucht. Mir ist da nur „The Sixt Sense“ eingefallen, aber das hat auch nicht wirklich gepasst.

Fazit:

Meine Erwartungen wurden erfüllt, denn wie eingangs erwähnt, dachte ich mir schon, dass der Trailer mal wieder das Beste vorwegnimmt bzw. Dinge verspricht, die der Film nicht hält. Wer James McAvoy gerne mag, hat an „Split“ sicherlich seine Freude, denn er spielt großartig. Aber für Fans von Thrillern, die einen wirklich packen, ist es eher nichts.

6 von 10 Popcorntüten!

 Hat jemand von euch den Film gesehen? Was haltet ihr davon? Schreibt’s mir doch in den Kommentaren! 🙂

Große Zusammenfassungs-Review

Hallo zusammen! 🙂

Und ein großes Sorry erstmal, dass so lange nichts mehr von mir gekommen ist. Irgendwie konnte ich mich die vergangenen Wochen nicht aufraffen, noch was für den Blog zu schreiben. Wenn man jeden Tag neun Stunden vor dem PC sitzt und irgendwelche Texte schreibt, ist es echt schwer auch in der Freizeit noch was zu schreiben, für mich zumindest.

Da setzt ich mich lieber abends aufs Sofa und schau ne Serie oder einen Film. Wo wir dann auch schon beim Thema wären, denn es gibt einiges was ich in letzter Zeit gesehen habe. Da es aber eh nichts wird, wenn ich dazu jeweils eine Review schreibe, dachte ich, ich mach hier mal ne „kurze“ Zusammenfassung.

Also es ist alles Mögliche dabei, eher ältere und eher neuere Filme. Verschiedene Genres und auch Serien. Ich versuche mich kurz zu fassen und schreib jeweils in 1-2 Sätzen, wie es mir gefallen hat.

 

Good Will Hunting

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Einer der Klassiker, den ich unbedingt mal nachholen wollte. Sehr schönes Werk, stark gespielt und lustig, Matt Damon und Co. noch in so jungen Jahren zu sehen ^^

 

Herr der Ringe (1-3, extended version)

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Ich hatte mit einer Kollegin eine Abmachung: Sie schaut die erste Staffel GoT und ich ihre extended Version der Herr der Ringe Trilogie. Denn ja, ich habe es bisher wirklich noch nie gesehen. Aber dazu gibt es dann in Kürze eine ausführlichere Review.

 

Der Club der toten Dichter

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Im ersten Moment etwas zäh, aber dann doch ziemlich gut. Vor allem weiß ich jetzt, wie sich diese legendäre „Oh Captain, mein Captain“-Szene wirklich abgespielt hat (hab das irgendwie vorher falsch verstanden). Klasse Drehbuch und gute Story, die ein gutes Bild der Zeit Ende der 1950er-Jahre widerspiegelt.

 

Jupiter Ascending

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Im Voraus wurde mir schon gesagt, wie schlecht Eddie Redmayne da einen Bösewicht spielt und da kann ich nur zustimmen. Ich feiere ihn immer noch für „Die Entdeckung der Unendlichkeit“, aber böse kann er einfach nicht. Sonst fand ich den Plot auch nicht so klasse und Maske/Kostüm konnte mich auch nicht überzeugen. Aber die Effekte haben mir richtig gut gefallen.

 

Guardians of the Galaxy

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Nachdem ich im Kino den Trailer zu Teil 2 gesehen habe, hatte ich voll Lust auf den Film. Habe ich auch überhaupt nicht bereut, er ist wirklich mega lustig, hat genau meinen Humor getroffen. Irgendwie finde ich es sogar einen Ticken besser als „Deadpool“, weil es mehr Charaktere sind, die alle ihren eigenen Charme haben. Und der Soundtrack ist natürlich echt klasse.

 

Spilt

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Nach einem Jahr mal wieder ein Film, den ich im Kino gesehen habe. Dazu kommt dann aber demnächst eine ausführliche Review.

 

House of Cards (Staffel 1)

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Eine der Serien, weswegen ich unbedingt Netflix wollte. Ich schaus auf englisch, was teilweise etwas hart ist mit den ganzen politischen Begriffen. Aber mit der Zeit bin ich gut mitgekommen. Ich finde es dauert etwas, bis man wirklich mitfiebert und weitersehen will. Bin mal gespannt, was Staffel 2 bringt.

 

Orange is the New Black (Staffel 1)

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Da habe ich schon vor einigen Monaten die ersten paar Folgen gesehen, aber jetzt konnte ich es endlich mal fertig schauen. Ich weiß nicht was es ist, ich finde die Serie auch schwer einem bestimmten Genre zuzuordnen, aber sie hat mich schon ziemlich zum Binge-Watching verleitet. Auch hier bleibe ich definitiv am Ball.

 

The Big Bang Theory (Staffel 9)

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Ich hatte schon vergessen, wie es ist, neue Folgen von TBBT zu schauen, weil es einfach ewig bei mir her ist, dass das mal der Fall war. Dementsprechend habe ich die neunte Staffel gerade zu verschlungen. Ich weiß, einige sind schon von der Sitcom abgesprungen, aber mich kriegen die Witze um die Nerds einfach immer noch.

 

Tatortreiniger (Staffel 1)

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Hier bin ich irgendwie so zweigespalten. Ich schaue den Tatortreiniger momentan, weil ich keine andere Sitcom habe, die so zeitliche 20-Minuten Lücken füllt. Ich würde ihm spontan die Beschreibung „ganz nett“ geben, was ja bekanntlich nicht sonderlich gut ist. Weiß nicht, ob das mich noch voll kriegt. Irgendwie ist mir der Humor zu trocken.

 

The Man in the High Castle (Staffel 2)

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Nachdem ich irgendwo einen vielversprechenden Trailer gesehen habe, dachte ich mir, ich könnte doch die Serie weitersehen. Bin aber nicht über die erste Folge gekommen. Das liegt auch daran, dass zu der Zeit einfach andere Dinge dazwischen gekommen sind, sodass ich erstmal nicht weiterschauen konnte. Mal sehen, ob ich mich dazu noch bewegen kann.

 

Better Call Saul (Staffel 1)

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Dafür bin ich hier neu eingestiegen. Sehe ich erst seit kurzem und gefällt mir wirklich richtig gut. Endlich mal ein vernünftiges Spin-Off oder Prequel oder wie man das nennen mag ^^ Die Figur war einfach auch schon in Breaking Bad klasse, deswegen ist es sehr vernünftig, dass sie dazu noch ein extra Format gemacht haben und das (meiner Meinung nach) auch nicht in den Sand gesetzt haben.

 

Und weils so schön ist, noch die Formate, die ich in den vergangenen Wochen so im TV gesehen habe:

 

Ich  bin ein Star holt mich hier raus:

Das habe ich mir natürlich auch dieses Jahr nicht entgehen lassen. Leider habe ich bei der Büro-internen Wette auf Kader als Dschungelkönigin gesetzt und damit nicht gewonnen. Aber soo falsch lag ich ja gar nicht. Sonst konnte die diesjährige Staffel trotz Honey nicht mit dem Spaß von 2016 mithalten. Die explosive Mischung aus Helena Fürst, Torsten Legat, Ricky und Co. müssen sie erstmal wieder finden. Das beste an der Staffel war allerdings diese „Das Nachspiel“-Show. Das war wirklich zum Brüllen komisch 😀 Wenn es das noch in der Mediathek gibt, kann ich die Sendung allen Dschungel-Fans nur empfehlen.

 

Der Bachelor:

Dafür bin ich bei der Bachelor-Bürowette noch im Rennen, mein Tipp ist nämlich Kattia. Eigentlich wollte ich Viola (die denke ich auch bessere Chancen hat), aber hat jemand vor mir genommen. Ich finde den diesjährigen Bachelor recht attraktiv, vor allem weil sie diesmal wirklich nicht die hübschesten Mädchen dabei haben. Aber die spannende Phase kommt ja erst noch …

 

Bist du 50 000 Euro wert?

Neue Show auf ZDF Neo, bin ich nur durch den Auftritt von Moderator Jochen Schropp beim Neo Magazin Royale drauf aufmerksam geworden. Ich hab bisher die erste Sendung gesehen und finde das Format recht spannend: Eine Jury aus fünf „normalen“ Personen (keine Promis oder so) bewerten andere Personen, die sich Runde für Runde mehr vorstellen. Die, die sie am sympathischsten oder spannendsten finden, werden dann in die nächste Runde gelassen und wer am Ende übrig bleibt, kriegt das Geld.

 

So, das waren jetzt die Sachen, die ich die letzten Wochen gesehen habe (zumindest die, die mir noch eingefallen sind 😀 ).

 

Gerne könnt ihr mir in den Kommentaren schreiben, was ihr von einen oder mehreren der vorgestellten Formate haltet. Vielleicht habt ihr auch die ein oder andere Sache, die ihr mir empfehlen könnt. Gerade im Bereich Sitcom suche ich momentan händeringend nach was neuem.

 

 

 

 

 

Hallo zusammen! 🙂

Das ist für alle, an denen die Aktion bisher vorbei gegangen ist:

http://everysecondcounts.eu

Schließlich heißt es nun America first, aber wer ist second??!

Super Idee, die den Wahnsinn, der da gerade in den USA passiert, grandios auf die Schippe nimmt. Ich hoffe, dass noch viele weitere Länder dazukommen.

Wenn ihr Lust habt, könnt ihr ja in den Kommentaren schreiben, was euer Favorit ist 🙂

Bei mir ist natürlich Böhmermanns Version für Deutschland weit vorne, aber auch die Schweiz und Belgien mit den alternativen Fakten haben mir sehr gut gefallen.

Ein Mann namens Ove

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Hallo zusammen! 🙂

Heute gibt’s endlich mal wieder eine Review von mir. Eigentlich wäre ich schon bei zwei, denn die zu diesem Beitrag habe ich eben fertig gestellt. Aber irgendwie hat mein wordpress gesponnen, nicht automatisch gespeichert und alles war weg -.-

Na gut, vielleicht wollte mir das Universum auch nur ein Zeichen geben, dass der Beitrag Mist war 😀 Also auf ein neues, vielleicht jetzt etwas knapper ^^

Worum es geht:

Der alte Griesgram Ove sorgt in seiner Wohnsiedlung für Recht und Ordnung. Schließlich muss ja jemand aufpassen, dass alle richtig parken, kein Hund auf den Gehweg macht und niemand in der Siedlung mit dem Auto fährt (Verboten!!!). Als Ove seinen Job bei der Bahn verliert, den er seit seiner Jugend ausgeübt hat, sieht er keinen Sinn mehr in seinem Leben. Er will sein Dasein deshalb beenden. Doch jedes Mal, wenn er einen Versuch unternimmt, wird er dabei unterbrochen. Besonders der kinderreichen, jungen Familie, die nebenan neu eingezogen ist, muss Ove erst einmal alle Regeln beibringen, bevor er seinem Leben ein Ende setzen kann.

Meine Meinung:

Auf den Film bin ich durch verschiedene Blogs hier aufmerksam geworden, die bei ihren Top-10-Rankings für 2016 ihn aufgelistet hatten. Davor habe ich davon eigentlich gar nichts gehört. Ich finds besonders lustig, dass er jetzt noch zu den Oscar-Nominierten zählt, denn eigentlich sehe ich nominierte bzw. Preisträger-Filme meist er nach der Verleihung.

Als „Bester fremdsprachiger Film“ kann ich die Nominierung auch noch nachvollziehen aber Make up? Klar, an Rolf Lassgård wurde schon ganz schön was gemacht, aber dafür gleich einen Oscar? Naja, sei mal dahingestellt.

Mit der anderen Kategorie bin ich dagegen sehr zufrieden, denn für mich ist es der beste „Schweden-Film“, den ich bisher gesehen habe. Es ist eigentlich mehr Tragisches als Komödiantisches dabei, aber die Mischung ist hier wirklich gelungen. Ich finde den Film sehr ehrlich und authentisch, denn wer kennt nicht diese alte miesgelaunten Leute, die alles zu ernst und streng nehmen? Es war wirklich berührend, von Oves Schicksal zu erfahren.

Dieser Blick in die Vergangenheit ist dabei besonders gelungen. Denn die Rückblenden in Momenten seiner Selbstmordversuche waren gut in die allgemeine Handlung eingebunden. Klar, irgendwie war es vorhersehbar, dass der alte Mann nicht den ganzen Film so schlechtgelaunt bleibt und die Familie von nebenan neuen Sinn in sein Leben bringt, aber ich denke, man muss das Rad nicht immer neu erfinden. Und für mich hat das hier wirklich gut funktioniert. Immer, wenn der Film einen besonders runtergezogen hat, folgte eine komödiantische Brechung, die sich häufig aus Oves starrer Regelhörigkeit ergab.

Fazit:

„Ein Mann namens Ove“ ist zurecht einer der Anwärter auf den Oscar. Der Film hat mich voll abgeholt, vor allem, weil er echt und ungekünstelt war. Menschen wie Ove gibt es überall, und es hat nochmal bewusst gemacht, dass man sich öfter mal Fragen sollte, was dahinter steckt.

8 von 10 Popcorntüten! 🙂

Wer von euch hat den Film gesehen? Wie hat er euch gefallen? Schreibt’s mir doch in den Kommentaren! 🙂

 

 

 

 

Media Monday #291

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Hallo zusammen! 🙂

Es ist so kalt draußen, da mus man seine Kräfte sparen. Daher geht’s ohne Umschweife zum heutigen Media Monday:

1. Jennifer Lawrence ist in meinen Augen vielfach überschätzt, schließlich macht sie ihre Sache zwar oft ziemlich gut, aber deswegen ist auch nicht alles gold, was sie anfasst 😉

2. Wohingegen Sarah Hay bitte gerne langsam ins Rampenlicht hinüberwechseln dürfte, immerhin denke ich, dass sie auch abseits von Ballettänzerin-Rollen (Flesh and Bone) echt was drauf hat.

3. ____ wurde bereits von mehreren DarstellerInnen verkörpert, doch am überzeugendsten war bisher sicherlich ____ . Fällt mir leider nichts zu ein.

4. Damit ich mich so richtig grusele, muss es weniger Geister oder irgendwelche anderen Übernatürlichen Dinge geben, sondern „realistische“ Szenarien wie beispielsweise in „Don’t Breathe“ oder „Still“. Also mehr Thriller als Horror.

5. Wenn es darum geht, opulenten Luxus und den Lifestyle der High Society zu inszenieren, hat Gossip Girl die Nase ganz weit vorn, denn das Leben der verwöhnten Teenager ist einfach die Definition von Luxus ^^

6. Dystopische und/oder endzeitliche Geschichten interessieren mich sehr. Damit habe ich mich auch in mehreren Hausarbeiten an der Uni und in meiner Bachelorarbeit beschäftigt. Das Themengebiet ist einfach wahnsinnig spannend und sehr vielseitig.

7. Zuletzt habe ich Hell or High Water gesehen und das war so gut wie erwartet, weil neben einer gelungene Story auch die Aufnahmen und die Atmosphäre gestimmt haben.

 

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Hallo zusammen! 🙂

Mensch, bin ich froh, dass ich beim heutigen Media Monday mitmachen kann. Schließlich dachte ich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, der Sturm würde mir das Dach auf den Kopf hauen. Also zum Glück die Sturmnacht überlebt, den ersten Arbeitstag der Woche auch. Da kann ich nun ganz entspannt ans Lückenfüllen gehen 🙂

1. Herr der Ringe habe ich mir ja eigentlich nur wegen einer Wette mit einer Arbeitskollegin angesehen, wobei ich nach Teil zwei sagen muss, dass mich weniger, wie erwartet, die Fantasyelemente stören, sondern eher der Kitsch, der ab und an durch kommt. Aber es hat auch wirklich gute Spannung dabei.

2. Wenn ein Film so dermaßen gehypt wird wie im Moment „La La Land“, dann bedeutet das nicht, dass ich ihn mir ansehen werde. Denn das Genre ist eigentlich absolut gar nicht meins. Vielleicht schaue ich den Film mal, wenn es das irgendwo auf Video on Demand gibt, aber im Kino bestimmt nicht. Das lasse ich mich weniger vom Hype als mehr von meinem eigenen Vorlieben leiten.

3. Im noch jungen Jahr hat mich die Nachricht, dass nur wenige Stunden nach dem Jahreswechsel sich schon wieder so ein schrecklicher Anschlag in Istanbul ereignet hat, wirklich schockiert. Das ist nun wohl die Welt, in der wir leben 😦

4. Schaue ich mir meine Filmvorlieben so an, scheint ____ bei der Rollenauswahl überdurchschnittlich häufig ins Schwarze zu treffen, schließlich ____ .

5. Nicolas Cage hat ihren/seinen Zenit längst überschritten, immerhin kam da schon ziemlich lange nichts wirklich gutes mehr.

6. Von all den Dingen, mit denen man mir eine Freude machen könnte, wäre es wohl das Größte, wenn man mir kostenlos Tanken auf Lebenszeit schenkt (und ein neues Auto!!) 😀

7. Zuletzt habe ich IBES Folge 3 gesehen und das war meine erste Folge für diese Staffel, weil ich Freitag und Samstag keine Zeit für gepflegten Trash hatte. Ich muss sagen, das Camp ist zwar noch nicht so der Hammer wie die Mega-Staffel vergangenes Jahr, aber es birgt einiges Potenzial.